In der Psychiatrie zielt die Ergotherapie darauf ab, Menschen mit psychischen Erkrankungen dabei zu unterstützen, ihre Handlungsfähigkeit im Alltag zurückzugewinnen oder zu erhalten. Im Gegensatz zur klassischen Psychotherapie steht hier das konkrete Tun im Vordergrund.
Die Therapie wird individuell an die Diagnose und die Lebenssituation angepasst:
Strukturierung des Alltags: Aufbau und Stabilisierung von Tagesroutinen, besonders wichtig bei Depressionen.
Selbstständigkeit: Training von Fertigkeiten zur Selbstversorgung, Arbeit und Freizeitgestaltung.
Soziale Kompetenz: Interaktionstraining, oft im Rahmen von Gruppentherapien.
Kognitive Funktionen: Verbesserung von Konzentration, Ausdauer und Merkfähigkeit.
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